aija sakova

Worüber schreibe ich


Ich schreibe über deutsche und estnische, aber auch über bulgarische Gegenwartsliteratur.
Meine Themen befassen sich mit den Fragen des Erinnerns, der Vergangenheitsaufarbeitung und Überwindung von Traumas.
Gleichzeitig interessiert mich die Frage danach, was es heisst, Mensch in der heutigen Welt zu sein und zu bleiben.

Einen Überblick über meine wissenschaftlichen Publikationen bekommt man auf der Seite des Estnischen Wissenschaftsportal (siehe hier) oder auf der Academia.edu Seite (siehe hier).  Auf der letzten findet man auch einige der publizierten Artikel auf Deutsch und Englisch.

Einen Überblick über die von mir geführten und publizierten Interviews findet man unter "Interviews".

MEIN "DEUTSCHES" BUCH :

Aija Sakova "Ausgraben und Erinnern. Denkbilder des Erinnerns und der moralischen Zeugenschaft im Werk von Christa Wolf und Ene Mihkelson"  
V&R unipress, Reihe "Deutschsprachige Gegenwartsliteratur und Medien", 2016


Dr. Thomas Salumets:
„Ausgraben und Erinnern“ ist ein wunderbares Buch, sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Besonders beeindruckend ist das Miteinander der sprachlichen Gestaltung und der methodologischen Herangehensweise. Ganz im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Dissertationen hat die Autorin es verstanden, ihren Gegenstand so darzustellen, dass die Arbeit nicht mit sich selbst in Streit gerät. Dem Intuitiven auch auf diese Weise offen zu bleiben, ohne die gedanklich subtilen Ansprüche, die das zentrale Thema dieses Buches stellt, aus den Augen zu verlieren, ist eine hervorragende Leistung.

Die Romane der estnischen Schriftstellerin Ene Mihkelson und der deutschen Autorin Christa Wolf transportieren eine Poetik des Erinnerns, auf deren Spur sich die Autorin begibt. Sakova vergleicht die Romane »Kindheitsmuster« und »Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud« von Wolf und »Der Schlaf Ahasvers« und »Das Pestgrab« von Mihkelson miteinander und deckt so die erinnerungspoetologischen Strukturen und Philosophien in diesen Werken auf. Um dem philosophischen Potenzial dieser Texte näher zu kommen, zieht sie das Konzept der moralischen Zeugenschaft von Avishai Margalit und Giorgio Agamben und die Schreibpraxis des Denkbildes von Walter Benjamin heran.

Zum Buch auf der Seite des Verlags.
Um das Buch bei mir direkt zu bestellen siehe Kontaktaufnahme.

Über andere Bücher auf Estnisch siehe die estnische Homepage.